AT | 1230 Wien | Inzersdorfer Nahrungsmittelwerke

Prominente Nährmittelfabrik in der Draschestraße im 23. Wiener Gemeindebezirk.

  • Stand 2009:Großes Areal mit nachgenutztem Fabriksschornstein (Mobilfunk). Erhaltenswürdige Industriearchitektur. Abbrucharbeiten beginnen ab 2010, schon hängt das Prajo-Schild am Kamin! Das Gelände machte schon anno 2009 einen etwas verlassenen Eindruck. Die Website gibt schon Maresi in 1130 Wien als Impressum an. Fotos CS 2009
  • Stand 2010-12: Abbruch voll im Gange, nur noch geringer Gebäuderestbestand, siehe Fotos. Am Schlot die unheilvolle Prajo – Plane.
  • Stand 2014: Kamin abgetragen!

Geschichte von Inzersdorfer in eigener Darstellung hier.

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1030 Wien | Henkel – Persil: Schornstein 2009, 2011 abgetragen!

Alter Standort in der Fritz Henkel-Gasse an der Erdberger Lände. Schlot mit PERSIL-Schriftzug, abgetragen 2011, Repro-Werbung.

Nach einem Hinweis, daß der Schlot per 07.07.2011 bereits abgetragen sein soll, machte sich die Gruppe Schlot am 09.07.2011 auf den Weg zum Standort und erhielt die Genehmigung, die Reste des Kamins fotografisch festzuhalten. Der technisch/statisch noch intakte Schornstein mit dem berühmten PERSIL-Schriftzug wurde im Zuge der Kesselhausabtragung (07/2011) in ca. einwöchiger Arbeit maschinell rückgebaut. Per 09.07.2011 bestanden noch Reste der Basis. Darum herum lagen Schornsteinziegel vieler Dimensionen und aus mindestens zwei Materialien. Danke für den Tip (tazman) und den Zutritt am Samstag (Fa. Henkel). Somit haben wir vorher-nachher-Fotos vom Kesselhaus und Kamin (2009-2011).

Ferner hat die Gruppe Schlot im Archiv ein Päckchen Sil-Waschmittel der Persil Gesellschaft m.b.H Wien aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden, das auch abgebildet ist.

Fotos MM 2009 und 2011.

Produktfotos:

Link zu Henkel Austria | Unternehmensgeschichte

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1160 Wien | Gießerei Franz Zimmermanns Söhne

Fotodok aus MMVIII und MMXIII

(MM). Historisches Fabriksensemble an der Endstelle der U3 Ottakring und der Haltestelle Ottakring der S45. 2011: Ende der Produktion. 2013: Abbruch und Umwidmung beschlossen.

Auszug aus „Industrie-Compass Österreich 1925/26“ (Compass-Verlag):

Zimmermann Franz & Söhne, XVI., Huttengasse 59-65 und Rankgasse 1-4.

Phosphorbronze- und Aluminiumgießerei (1905). Kommanditgesellschaft […]
Ca. 100 Arbeiter, Elektromotoren 5, 10 und 20 HP.
Erzeugnisse:
Rohguß, Rotguß, Phosphorbronze, Manganbronze, Messingguß, Lagermetalle.

Spezialität:
Leichtmetall (Aluminiumleg.) für Luftfahrzeuge, Automobile, etc., Leichtmetallschweißungen […]“

Auszug aus „Industrie-Compass Österreich 1959“ (Compass-Verlag):

Zimmermann Franz & Söhne, XVI., Huttengasse 57-65.

Metall- und Leichtmetallgußwerk, Warmpreßwerk (1905) […]

Erzeugnisse:
a) Gußwerk:
Sandformguß aus Kupfer, Messing, Rotguß, Bronze, Aluminium, Silumin und verschiedenen Spezial-Legierungen,
Druckguß, Schleuderguß, Schmiedebronzen, Kokillenguß, Kunstguß.

b)
Warmpresserei: Warmgepreßte Formstücke aus Messing, Sondermessing, Kupfer, Zinklegierungen, Aluminium und Aluminiumlegierungen.

c)
Werkstoffprüfung: Röntgenanlage für zerstörungsfreie Werkstoffprüfung, Vergütungsanlage für Leichtmetallteile, mechanisches Laboratorium.“

Kartenansicht: schlot_map (bei Google Maps)

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AT | 1210 Wien | ÖBB HW Floridsdorf – Krankenhaus Wien Nord

Schlot am Areal der ehemaligen Hauptwerkstätte Floridsdorf – vor, während und nach der Sprengung. Gut zu erkennen ist auf den älteren Fotos das hinter dem Schornstein befindliche Kesselhaus. Der Kamin erfuhr bis 2010 eine Nachnutzung als kegelstumpfförmiger Handy- bzw. Funkmast. Im Zuge der Abbruchfotodokumentation von CS+MM 2011 war er das erste Mal seit Langem wieder in voller Würde zu sehen: Kabellos.

Mit dem Beschluß, am Areal ein neues Krankenhaus „Wien Nord“ zu errichten, wurde der Standort der ÖBB Technische Services anno 2010 stillgelegt und verlagert.

Abgetragen wurde der ca. 43m hohe Kamin am 04.05.2011 gegen 10:45 durch Pioniere des Militärkommando Wien unter Oberstleutnant Walter Voglauer [1]. Es wurden 270 Bohrlöcher mit insgesamt 10kg Sprengstoff gefüllt. Die Kollapssprengung (in-sich-zusammenstürzen) ist schwierig und daher selten. Hier perfekt gelungen [2].

Vielen Dank an Dipl.Ing. K.R. aus Wien für die Überlassung von vier Fotos aus 2007. Abbruchfotos vom Jänner 2011, Schlot-Team. Sprengfotos MM (04.05.2011).

Vielen Dank an M. Haller für die Leihkamera, D. Ulbricht und G. Körner für Organisatorisches und Informationen.

[1]…43 Meter hoher Rauchfang gesprengt, ORF Wien

[2]…Bundesheer-Video, 07.05.2011


Sprengung des Schornsteins, 4.5.2011


Alter Werksplan


Bestand Jänner 2011


2007


Slideshow aller Fotos

[slideshow]

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AT | 1110 Wien | Wien-Strom E-Werk Simmering

Sehr schöne Fotodoku aus 2006 von Rochus Hetzendorfer über Schlote des E-Werkes Simmering.

Danke für die Fotos!

e-werk-simmering-004_klein.jpg e-werk-simmering-022.jpg img_2693.jpg img_3818.jpg wienstrom051.jpg wienstrom252.jpg



Update 2008-12-14:

Weitere Fotos:

at_wien_simmering_e-werk1 at_wien_simmering_e-werk2 at_wien_simmering_e-werk3 at_wien_simmering_e-werk4

(c) schlot.at

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Brauerei | WU | Schwechat 2007 und 2012 (Sprengung)

Fotos

Brauerei | WU | Schwechat Brauerei | WU | Schwechat

Copyright orf NÖ, 21.01.2012

Über den Betrieb

WU-Schwechat
Dreher´s Brauerei, heute: Brauerei Schwechat

Branche: Lebensmittelerzeugung
Betriebsdauer: 1632-laufend. Alter Werksteil abgerissen
Produkte: Bier
Status: Schlot gesprengt am 21.01.2012

Ein großer ehemaliger Werksteil – der ehem. Schlotstandort – war seit einigen Jahren ungenutzt und die Bausubstanz dort akut einsturzgefährdet. Weite Teile dieses Werksgeländeteiles sind unterkellert. Das Kesselhaus und der Schornstein bestanden anno 2010 noch. Spannend auch die ehemaligen Gleisanlagen, die zum Werk führ(t)en. Bereits unter Dreher gab es eine eigene Flügelbahn zum Werk. Wer einen schnellen Rechner hat, kann sich einen alten Überblicks-Werksplan hier ansehen – samt Werksgleisen 1873.

Link und Quelle: Firmen-Website Zeitreise in Wort und Bild

Literatur:

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Autoteppichfabrik Intier-Eybl | WU | Ebergassing

WU-Ebergassing

Fotos

Über den Betrieb

AG der Teppich- und Möbelstoff-Fabriken vormals Philipp Haas und Söhne [1,2]

  • Branche: Textilerzeugung
  • Arbeiterstand 1925: 600-700 Arbeiter
  • Ausstattung 1925: 300 PS Wasserturbinen, 300 PS Dampfturbine, 120 PS Dampfmaschine, 5320 Spindeln, 336 mech. Webstühle
  • Produkte: Gewebe, Teppiche, heute Auto- und Kunstteppiche
  • Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1 (2007)

Literatur:

  • [1] COMPASS VERLAG (1925): Industrie-Compass 1925/26 Band I Österreich; Wien. 1545
  • [1] COMPASS VERLAG (1959): Industrie-Compass 1959 Österreich; Wien. 1288

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Air Liquide | WU | Schwechat

Fotos

Air Liquide | WU | Schwechat

Über den Betrieb

WU-Schwechat
Autogen- Gasaccumulator Krückl & Hansmann GmbH, heute: Air Liquide Austria GmbH

Branche: Chemische Industrie
Betriebsdauer: 1917-laufend
Produkte: technische Gase
Status: aktiv
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 2 (1917)

Link und Quelle: Firmen-Website Geschichte Air Liquide Austria

Literatur:

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Malzfabrik | WU | Himberg

Fotos

Malzfabrik | WU | Himberg

Über den Betrieb

WU-Himberg
?Malzfabrik Ignaz Spitzer/Samuel&Jacob Reif

Branche: Lebensmittelerzeugung
Betriebsdauer: vor 1900
Produkte: Malze; Spezialitäten Pilsner-, Münchner- und Wienermalz
Status: erhalten
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1 (2007)

Literatur und Quellen: COMPASSVERLAG (1925): Industrie-Compass 1925/26 Band I Österreich; Compassverlag, Wien. 2312S
Abenteuer Industrie siehe (13)

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