WU | Fischamend | Gaswerk Fischamend, um 1910

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In Fischamend war bis zum Ende des ersten Weltkrieges ein Gaswerk in Betrieb. [1]

Im Zusammenhang mit dem Gaswerk bzw. dessen Rückständen sind mehrere Grundstücke als Verdachtsfläche „Gaswerk Fischamend“ ausgewiesen [2].

Am Foto [3] sind ein Teleskopgasometer, ein Kamin und Teile von Betriebsgebäuden zu erkennen. Die ins Bild retuschierten Fluggeräte sind in Zusammenhang mit der bis 1918 in Fischamend beheimateten „Militär-Aeronautischen Anstalt“ zu deuten.

[1]…Luftfahrt Fischamend, 01.02.2012

[2]…Enviroportal.sk, Seite 73. 01.02.2012

[3]… AK „Fischamend, N.-Oest. – Gaswerk“ 137 x 88.5 mm, Verlag Ludwig Biermann, Fischamend, No. 17660. Eigentum schlot-Archiv.

NÖ | ME | Chamottefabrik in Klein Pöchlarn, um 1935

Fabrik in der oa Ortschaft, heute Bezirk Melk.  Postkarte gelaufen 1938, Angabe NOe (noch nicht N.-Don.) , daher vor März 1938 entstanden.

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Auf Anfrage bei der Gemeinde Klein-Pöchlarn bzglder Fabrik antwortete der Amtsleiter am 15.12.2008 Folgendes:

„Es handelt sich um die ehemalige Firma Rath.
Diese hat derzeit noch ein Werk in Krummnussbaum.
Hier wurden Chamottewaren erzeugt.
Nunmehr ist das Areal im Besitz der EVN AG und der Schornstein sowie der größte Teil der ehemaligen Fabrik abgerissen. Vor der Firma Rath war das Areal Teil der Firma Erndt, welche in
Klein-Pöchlarn nach wie vor noch existiert. Früher standen dort auch einmal 2 Schornsteine. (siehe beiliegende Fotos)
[…]
mit freundlichen Grüßen
Haslinger Michael
Amtsleiter der Marktgemeinde Klein-Pöchlarn“.

Herzlichen Dank an die MG Klein-Pöchlarn für die Übermittlung der Ansichtskarten (siehe Copyright-Vermerk) sagt schlot.at.

AT | K | SP | Magnesitwerke Radenthein

Seltene Postkarte und Foto des seit 1908 bestehenden Magnesitwerkes Radenthein.

Auf der AK kann man die Fabrik der ÖAMAG (Österreichisch Amerikanische Magnesit AG) heute RHI sehen. Dort werden technisch hochentwickelte Feuerfestmaterialien für die Eisen- und Bundmetallverhüttungsindustrie so wie Glas- und Chemieindustrie hergestellt. Der Abbau des Rohstoffes Magnesit erfolg bergmännisch Untertage im Bergbau auf der Millstätter Alpe. Einer der größten Industriebetriebe Kärntens. [1]

AK im Eigentum des Schlot-Archives.

[1]: Freundliche Information und Korrektur E. Hofer, Email vom 27.08.2011

Magnesitwerke Radenthein