DE | Berlin | Werkzeugmaschinenfabrik NILES

Auszug aus dem Hobelmaschinen-Katalog der in “Ober-Schöneweide bei Berlin” ansässigen Fabrik, o.J. (ca. 1905). Interessant sind die Angaben zum Werk:

“Das Werk arbeitet mit:

  • ca. 500 Arbeitsmaschinen
  • 23 elektrischen Kränen
  • 200 Elektromotoren
  • Eigene Kai – Anlage (Lage an der Spree)
  • Eisenbahn – Gleisanschluß”

Trotz der vielen Elektromotoren mußte ein Kesselhaus samt Schlot betrieben werden, welches in der Werksskizze verortet ist.

Die 1898 gegründete Fabrik besteht heute noch unter anderem Namen, vgl. hier.

Katalog (42S) im Eigentum des schlot_archives.

schlot_map (bei Google Maps)
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CZ | Hostinné | Papierfabrik Elbemühl

Fotopostkarte des 1835 gegründeten Papierfabrik Elbemühl. AK ohne Verlagsangabe aus dem damaligen Deutschen Reich, heute Tschechien, gelaufen 07/1938. Deutscher Name von Hostinné ist Arnau.  Markantes Förderbahn über die Straße. Danke an unsere tschechischen Kollegen von http://www.plzdi.cz und www.fabriky.cz für die Infos im Kommentar und ergänzende Fotos. Foto “Arnau” im Eigentum schlot_archiv.

schlot_map (bei Google Maps)

CZ | Ostrava – Viktovice 2003

Erste reine Industrietour des schlot.at – Teams anno 2003, lange bevor der Gedanke zur Veröffentlichung kam.  Die anschließende Fotodok zeigt die schönsten Ensembles Ostravas, vornehmlich des Stadtteiles Vitkovice: Die Kohlegrube Hlubina, wunderschöne Kohlefördertürme, Schlote aus mehreren Materialien, mutmaßliche Hochöfen oder Kohlemeiler, historische Arbeiterquartiere sowie ein Foto einer Jugendstil-Industriehalle, welche der Otto-Wagner-Schüler Fiala um 1905 entworfen hat. Das Foto mit der Dachpappe im Vordergund ist vom Hotel-Zimmer aus gemacht. Ein wahrlich erbaulicher Anblick!

Ostrau-Karvín war vermutlich das bedeutendste Steinkohle-Abbaurevier der ehem. österr.-ung. Monarchie.

Beste Grüße, das schlot-Team


CZ | Ostrava | Jáma Karolina 1914

Quelle:schlot_archiv

Szene bei der Karolina-Grube in Ostrava, Nordost-Tschechien. Diese Gegend war eine der bedeutendsten Steinkohle-Lagerstätten der österreichisch-ungarischen Monarchie.

Zitat auf der Kartenrückseite:

Nák. I. Buchsbauma, knihkupce v Přívoze, 1914 čis. 81.

Links neben dem höchsten Schlot ist der Förderturm sehr gut erkennbar.