WB | Winzendorf | Kalkofen A.Curti, 1930

Historische Ansicht des 1848 gegründeten Kalkofens Winzendorf, der damals von Alexander A. Curti betrieben wurde.

Kalkofen Curti, ca. 1930 (1)

Eintrag aus dem Industrie-Compass 1925/26, Band I Österreich, S.305:

  • Alex.A.Curti, Weißkalk-, Stein- und Schottergewerkschaft (1848).

Curti betrieb nach Angaben von Anrainern in der Neuen Welt in der Nähe von Muthmannsdorf zumindest in der Zwischenkriegszeit auch eine kleine Ziegelei.

Der Steinbruch Winzendorf ist seit vielen Jahren als Schauplatz für die Karl May-Festspiele nachgenutzt. Die Kalköfen sind freilich verschwunden.

Bildquelle: [1] Fadrus, V. (1930): Wanderungen durch Niederösterreich, 2. Auflage, Deutscher Verlag für Jugend und Volk, Wien – Leipzig. S.191

schlot_map (bei Google Maps)

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RU | Chemal | Unbekannte Fabrik

Copyright 2009 by E.H + H. L.-W.
Copyright 2009 by E.H + H. L.-W.

Foto aus der autonomen russischen Republik Altai. Die Republik grenzt an die Mongolei, Kasachstan und China und wird nicht allzuoft von Europäern bereist-nur damit mal klar wird, wie besonders dieses Foto für unser Projekt ist. Östlich an Altai grenzt das sagenumwobene Tuva Arat, das 1926-1944 eine eigene Staatstradition aufwies (!).

Danke für dieses schöne und  sehr seltene Motiv an E. H. und H.L.-W.!

AT | LN | Eisenerz/Münichtal | Hochöfen, Schlackenkegel, Gaskraftwerk ÖAMG

Sehr seltene Aufnahmen aus der Steiermark | Eisenerz-Münichtal, welche die dort  1901 und 1913 errichteten Hochöfen (ÖAMG) und den noch immer bestehenden Schlackenkegel (Abraummaterial der Eisenverhüttung) anno 1901 (Hochofen I im Bau),1929 bzw. um 1937 zeigen. Des Weiteren zwei Fotos des Gaskraftwerkes Eisenerz aus 1925 und 1930. Beide Fotos wurde vom Schlackenberg aus in Richtung Südosten geschossen. Das ältere Foto zeigt Schlackeverfuhrgleise auf den Kegel, das jüngere ist in der Werkszeitung der ÖAMG vom 14.08.1930 publiziert. Der Text der Kraftwerksbeschreibung stammt ursprünglich aus 1925 und wurde 1930 in zweiter Auflage publiziert.

Die Werksaufnahmen aus 1929 entstammen einer heimatkundlichen Schrift und erklären die einzelnen Teile der beiden Koks-Hochöfen. Beide Öfen wurden 1945 ausgeblasen.

Spannend ist der Vergleich des Schlackekegels (1929-1937) mit dem heutigen – er ist gegenüber 1937 zum Kegelstumpf geworden. Die gewaltigen Dimensionen sind aus dem aktuellen Luftbild ersichtlich.

Nordwestlich der Hochöfen befand sich ab 1922-24 (Errichtung) ein Gaskraftwerk, dessen Hauptgebäude noch in Grundzügen besteht. Der im Hintergrund des Fotos erkennbare Gasometer ist mittlerweile abgetragen.

schlot_map (bei Google Maps). AK auf Kodak-Papier (um 1937), Werkszeitungen (1930+1934)  und Büchlein (1929) im Besitz von schlot.at

[googlemaps http://maps.google.com/maps/ms?ie=UTF8&t=h&msa=0&msid=114207467168440045430.00045e0378ac07fc44e68&ll=47.556343,14.866047&spn=0.005792,0.012832&z=15&output=embed&w=300&h=200]

NK | Gloggnitz / Enzenreith | Braunkohlebergwerk Hart 1913

Ansichtskarte: Julius Seiser, Neunkirchen, No. 5074, 1913/14; gelaufen 1914.

Motiv: Ansicht von Gloggnitz, deutlich zu erkennen ist das damals noch bestehende Braunkohlebergwerk Hart, in welchem sich am 26.06.1924 ein verheerendes Grubenunglück ereignete. Zu erkennen sind (siehe Detailansicht 1-3 bzw. Überblicksbild 4, 5)

1. Kohle-/Abraumhalde
2. Der Förderturm
3. Die Kraftzentrale – der Schlot
4. Materialseilbahn – siehe 1. Kommentar unten, Übersichtsbild
5. Verladestation für Braunkohle-siehe 1. Kommentar unten, Übersichtsbild

Der Braunkohlebergbau in Hart wurde mit Unterbrechungen von 1840-1949 betrieben. [Quelle: montanhistorik.de, Abschnitt „Das Bergbau- u. Heimatmuseum in Enzenreith“].

Ein Foto vom Förderturm und dem 1907-1910 bestehenden „Gute-Hoffnung“-Schacht anbei. [Quelle: GLOGGNITZER, J. (1972): Die Ortsgemeinde Enzenreith | Ein Heimatbüchlein. Gemeinde Enzenreith. Anhang]

Postkarte zum Zustand 1940 anbei.

Link zum sehenswerten Bergbaumuseum Enzenreith: BBM Enzenreith

Die folgende Tabelle bietet einen Überblick über die Kohleanalytik aus dem Bereich Hart und vergleicht die Werte mit Braunkohle aus Zillingdorf (schlechter), Fohnsdorf (besser) sowie mit den Werten der Grünbacher Steinkohle (natürlich viel besser).

Kartenansicht: schlot_map (bei Google Maps)

Ziegelwerk Lizzi – vorm.Kattinger | WB | Erlach

Fotos

Lizzi Kattinger | WB | Erlach kattinger_rechn_1906

Über den Betrieb

WB-Erlach
Ziegelwerk Kattinger/Jahn/Beer und Ohr/Gutscher/Lizzi

Branche: Ziegelerzeugung
Betriebsdauer: 1845-laufend
Produkte: Ziegel (Ziegelzeichen: Kattinger – K, MK, GK)
Status: aktiv
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1 (2007)

Rechnungstext zu obigem in Kurrent verfaßtem Dokument vom 03.09.1906:

„Herrn Karl Eder’s Söhne | Gloggnitz!

Antwortlich Ihrer Gesch. offerieren wir Ihnen Mauerziegel ab Station Erlach mit Kr. 34.00 pr mille, waggonverladen. Auf einen Waggon (10 Tonnen) verladen wir 2400 Stück und beträgt die Fracht von Erlach bis Gloggnitz Kr. 24.20. Unsere Ziegel haben Wiener Normalmaß.

Hochachtungsvoll…“

Literatur: Rädler et al. (1991): Erlacher Chronik und Ortsgeschichte 987-1991, 1. Auflage, Personenkomitee „Rädler – Krammer“; Erlach. 340S

Kartenansicht

Zur Karte © geoland.at

Lafarge-Perlmoser | BL | Mannersdorf

Fotos

Lafarge-Perlmoser | BL | Mannersdorf

Über den Betrieb

BL-Mannersdorf
Lafarge-Perlmooser GmbH

Branche: Grundstoffindustrie
Betriebsdauer: 1894-laufend
Produkte: Zement
Status: aktiv
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1 (2007)

Link: Werk Mannersdorf

Literatur:

Kartenansicht

schlot_map (bei Google Maps)

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