BL | Hainburg | Tabakfabrik, 1930

Ansichtskarte von Hainburg, 1930. Verlag P. Ledermann, Wien I., Fleischmarkt 20.

Zeigt eine der damals 9  Tabakfabriken der Österreichischen Tabakregie (ab 1938 Austria Tabak).

Andere Fabriken der ÖTR waren 1926 gem. Industrie-Compass Band I Österreich 1925/26, 1707:

  1. Wien – Ottakring, Thaliastraße 12
  2. Wien – Favoriten, Arsenalstraße 5
  3. Werk Fürstenfeld
  4. Werk Stein
  5. Werk Hallein
  6. Klagenfurt
  7. Linz
  8. Schwaz

Die Tabakregie hatte 1924 folgende imposante Zahlen zu bieten:

  • 6.949 Arbeiter
  • 116.881.400 Stück Zigarren
  • 3.370.730.800 Zigaretten
  • 13.312 q Zigarettentabek
  • 39.783 q Pfeifentabak
  • 3.092 q Gespunste
  • 1.174 q Schnupftabak

1959 vermerkt der Compass auf Seite 1711 für das Werk Hainburg:

“Austria Tabakwerke Aktiengesellschaft, vorm. Österreichische Tabakregie.

Erzeugung: Zigaretten, Feinschnitt, Pfeifentabak”.

Heutige Firma: JTI

AK 140×92 mm im Eigentum des Schlot-Archives.

schlot_map (bei Google Maps)

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SK | Liptovský Mikulás | Lederfabrik?

Um welche Fabrik es sich bei diesem besonders interessant wirkenden Objekt handelt, ließ sich leider bislang nicht herausfinden. Aufgrund von etwas widrigen Witterungsbedingungen habe ich das Gelände auch nicht näher erkundet und mich auf Fernaufnahmen vom anderen Ufer des Waagflusses beschränkt. Wie man auf dem Satellitenbild erkennen kann, handelt es sich um einen ziemlich kompakten Gebäudekomplex.

Zwei Schlote sind zu erkennen, davon einer mit integriertem Wasserbehälter (vermutlich). Um einen Filter wird es sich dabei wohl eher nicht handeln. Wer Genaueres zu dem Betrieb weiß, möge sich bitte melden!


Fotos: CS (2010)

schlot_map (bei Google Maps) Weiter…

PL | Warszawa | Elektrociepłownia Siekierki

Das größte Kohlekraftwerk Polens und zweitgrößte Europas findet sich im Süden von Warszawa [Anm.: gemeint sind vermutlich eher sämtliche Vattenfall-Kraftwerke]. Es wurde 1961 in Betrieb genommen. Im Jahr 2000 wurde es vom schwedischen Energiekonzern Vattenfall übernommen, der inzwischen 99% der Anteil hält. Die elektrische Leistung des Kraftwerks könnte knapp 10,4 Mio 60W-Glühbirnen leuchten lassen, beträgt also – für die die nicht so gern rechnen – 622MW 😉

Quellen:

1160 Wien | Ottakringer Brauerei

Fotodok aus 2009. Schlote gut von der Eisnergasse | Grüllemeiergasse sichtbar. Aus Letzterer sieht man derzeit sogar ein angerissenes Gebäude mit Gewölberesten in 2 Etagen. Warum das Gebäude nur noch halb steht? Vermutlich bloß so.

Hier geht es zur Brauereigeschichte.

schlot_map (bei Google Maps)

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