NK | Gleißenfeld | Pappenfabrik und Büromaterialerzeugung Franz Burkhard’s Söhne

Foto der 1878 in Gleißenfeld gegründeten Holzschleiferei und Holzpappendeckelfabrik Franz Burkhard’s Söhne. Die Fabrik in ihrer Erstnutzung bestand bis etwa 1930 und war nur einer der Standorte des Unternehmens,  das sich auf Metallverarbeitung spezialisiert hatte und noch heute in Putzmannsdorf produziert.

1949 wurde der Standort reaktiviert. Es wurden gemäß einer mündlichen Übereinkunft mit der Firma Heinrich Sachs  (Wien) Reißnägel und Briefklammern Marke SAX erzeugt. In Gleißenfeld wurde bis etwa 1975 produziert [2].

Danke an Herrn DI Drechsel-Burkhard für die Bereitstellung des Fotomaterials.

Nachweis im Industrie-Compass 1925/26, Band I Österreich, S.1359 [1] :

[1] Franz Burkhard’s Söhne, Holzschleiferei und Holzpappendeckelfabrik. 22Arbeiter, Turbine 140 PS. Erz.: Weiße Holzpappendeckel.

[2] FRANZ BURKHARD’S SÖHNE (2002): 150 Jahre Franz Burkhard´s Söhne: Von den Anfängen bis heute – Chronik eines Familienbetriebes. 1. Auflage, Eigenverlag, Ternitz. 56ff

schlot_map (bei Google Maps)

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AT | 1140 Wien | Ameisbrücke mit GEBE – Fabrik, ca. 1915

alle Rechte bei schlot.at
alle Rechte bei schlot.at

Historisches s/w – Foto (AZURA-Papier) der Ameisbrücke in 1140 Wien mit größerer Fabriksanlage der 1913  gegründeten GEBE-Fabrik  im Hintergrund. Der Schlot hat ein kugelförmiges Drahtgitter aufgesetzt.

Foto 83x58mm im Eigentum des schlot_archives (2009).

Quelle Gründung GEBE: Compass 1959 Österreich, 965.

Danke für die Klärung des Standortes an Altair und Nordbahnbertl, die beide zur gleichen Ansicht kamen.

Unknown Factory I | Unbekannte Fabrik I | Usine inconnue I

Vintage photo of an unknown factory, maybe in Lower Austria. For any advice please contact us via email.

Ancienne photo d’une usine inconnue, peut-être en Basse-Autrîche. Aidez-nous s.v.p. à vérifier la location de ces bâtiments. Écrivez-nous.

Altes Foto einer unbekannten Fabrik, vielleicht in Niederösterreich. Bitte um Mithilfe. Flohmarktfund 2009.

AT | LN | Eisenerz/Münichtal | Hochöfen, Schlackenkegel, Gaskraftwerk ÖAMG

Sehr seltene Aufnahmen aus der Steiermark | Eisenerz-Münichtal, welche die dort  1901 und 1913 errichteten Hochöfen (ÖAMG) und den noch immer bestehenden Schlackenkegel (Abraummaterial der Eisenverhüttung) anno 1901 (Hochofen I im Bau),1929 bzw. um 1937 zeigen. Des Weiteren zwei Fotos des Gaskraftwerkes Eisenerz aus 1925 und 1930. Beide Fotos wurde vom Schlackenberg aus in Richtung Südosten geschossen. Das ältere Foto zeigt Schlackeverfuhrgleise auf den Kegel, das jüngere ist in der Werkszeitung der ÖAMG vom 14.08.1930 publiziert. Der Text der Kraftwerksbeschreibung stammt ursprünglich aus 1925 und wurde 1930 in zweiter Auflage publiziert.

Die Werksaufnahmen aus 1929 entstammen einer heimatkundlichen Schrift und erklären die einzelnen Teile der beiden Koks-Hochöfen. Beide Öfen wurden 1945 ausgeblasen.

Spannend ist der Vergleich des Schlackekegels (1929-1937) mit dem heutigen – er ist gegenüber 1937 zum Kegelstumpf geworden. Die gewaltigen Dimensionen sind aus dem aktuellen Luftbild ersichtlich.

Nordwestlich der Hochöfen befand sich ab 1922-24 (Errichtung) ein Gaskraftwerk, dessen Hauptgebäude noch in Grundzügen besteht. Der im Hintergrund des Fotos erkennbare Gasometer ist mittlerweile abgetragen.

schlot_map (bei Google Maps). AK auf Kodak-Papier (um 1937), Werkszeitungen (1930+1934)  und Büchlein (1929) im Besitz von schlot.at

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AT | K | SP | Magnesitwerke Radenthein

Seltene Postkarte und Foto des seit 1908 bestehenden Magnesitwerkes Radenthein.

Auf der AK kann man die Fabrik der ÖAMAG (Österreichisch Amerikanische Magnesit AG) heute RHI sehen. Dort werden technisch hochentwickelte Feuerfestmaterialien für die Eisen- und Bundmetallverhüttungsindustrie so wie Glas- und Chemieindustrie hergestellt. Der Abbau des Rohstoffes Magnesit erfolg bergmännisch Untertage im Bergbau auf der Millstätter Alpe. Einer der größten Industriebetriebe Kärntens. [1]

AK im Eigentum des Schlot-Archives.

[1]: Freundliche Information und Korrektur E. Hofer, Email vom 27.08.2011

Magnesitwerke Radenthein

Berndorfer Metallwarenfabrik | BN | Berndorf

Fotos

 

 

Über den Betrieb

Berndorfer Metallwarenfabrik Arthur Krupp AG | später Berndorf AG

Gießerei, Walzwerk, Drahtzug, Röhrenwerk, Bänder- und Münzwerk, Galvanische Versilberung, Besteckfabrik, Hohlwaren- und Kesselfabrik
Branche: Metallindustrie, Rüstungsindustrie
Betriebsdauer: 1843 – laufend
Produkte 1925: versilberte und unversilberte Besteck und Tafelgeräte, Kunstbronzen, Kochgeschirre aus Reinnickel und Aluminium, elektrische Koch- und Heizapparate, Apparate und Kessel, Rohrleitungen und Schlangen aus Reinnickel, Kupfer, Aluminium, Aluminiumtanks für Brauereien, Halbfabrikate wie Bleche, Bänder, Stangen, Drähte und nahtlose Rohre aus Reinnickel, Neusilber, Kupfernickel, Kupfer, Messing, Aluminium und Bronzen, Münzplättchen, Näpfchen und Hülsen.
Status: erhalten und seit Privatisierung teils branchenfremd nachgenutzt
bestehende Schlote 2007: 4

Die abgebildete Materialseilbahn transporierte noch vor Beginn des 1. Weltkrieges Braunkohle aus dem südlich des Berges gelegenen Bergwerk Grillenberg zur Kraftzentrale von Krupp. Sie wurde mit der Einstellung des Bergbaues 1959 vermutlich abgetragen. Heute dient das Firmengelände, dessen ehemalige Besteckproduktion als Altlast ausgewiesen ist, einer Vielzahl von Unternehmen als Produktions- und Lagerstandort.

Literatur und PK-Zitat:

  • COMPASSVERLAG (1925): Industrie-Compass 1925/26 Band I Österreich; Compassverlag, Wien. 2312S
  • wiki – Guglzipf – Seilbahninfo
  • Email-Info zum abgebildeten Notgeld von Susanne Schmieder-Haslinger, Kruppstadtmuseum Berndorf (2009): “[…] es handelt sich um das das geld der consumanstalt der berndorfer
    metallwarenfabrik arthur krupp der ersten republik (anfang 20er jahre).
    die arbeiter und angestellten der fabrik konnten sich ihren lohn teilweise
    mit münzen der consumanstalt auszahlen lassen und somit günstiger
    einkaufen. unser museum besitzt einige münzen.
    mfg
    susanne schmieder-haslinger”
  • Postkarte “Berndorf-Krupp-Werke A.G. Seilbahn: Lichtbild und Verlag Anton Kral, Berndorf, N.D. gelaufen 1943, PK-Foto131x80,5mm im Eigentum schlot_archiv.

Kartenansicht

schlot_map (bei Google Maps)

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Hamburger | NK | Pitten

Fotos

Fotos – historisch

Historische Fotos aus Stadtarchiv NK, Dir. Albert Hirsch (†)

Über den Betrieb

NK-Pitten
W. Hamburger

Branche: Papierindustrie
Betriebsdauer: 1853 (Hadernmühle Wilhelm Hamburger) – laufend
Produkte: Papiere, Zellulose, Pappe
Status: aktiv
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 3 (2007)

Literatur: [1] Lehrerarbeitsgemeinschaft Neunkirchen (Hrsg, ca. 1967): Mein Heimatbezirk Neunkirchen. Heimat- und wirtschaftskundliche Arbeitsblätter des Bezirkes Neunkirchen. Franz Feilhauer OHG, Neunkirchen. S.102

Link: Geschichte der Hamburger

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Ziegelwerk Braunsdorfer/Besta | WB | Walpersbach

Fotos

Über den Betrieb

WB-Walpersbach
Ziegelwerk Braundorfer

Branche: Ziegelerzeugung
Betriebsdauer: Braunsdorfer, Besta 1952-1974
Produkte: Ziegel (Ziegelzeichen: Braunsdorfer – MB, Besta – JB)
Status: abgerissen (2006)
Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1 (2006)

Literatur: Rädler et al. (1991): Erlacher Chronik und Ortsgeschichte 987-1991, 1. Auflage, Personenkomitee “Rädler – Krammer”; Erlach. 340S

Danke für die Publikationserlaubnis an die Firma Besta!

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Filzfabrik A. Duschnitz | MD | Achau-Riedenhof

Fotos

Über den Betrieb

Offizielle Namen:

  • Erste Österreichisch-Ungarische Filzfabrik Adolf Duschnitz (1879-1919) (1)
  • Erste Österreichische Filzfabrik Adolf Duschnitz (1919-1938) (2)
  • Erste Österreichische Filzfabrik Adolf Duschnitz Nachfolger (1938-1941) (1)
  • Erste Wiener Filzfabrik M. Haselböck, W. Quecke (1941-1979) (1,3)

Branche: Textilindustrie
Betriebsdauer: 1879-1979 (1)
Produkte:

  • Alle Filze für technische Zwecke, Schleif- und Polierfilze, Filzplatten, Woll-Filze für Chirurgie, Filzschuhe und -decken (1)
  • 1925: Technische Filze, Sohlen (2)
  • 1959: Sämtliche technische Filze, Stückfilze, Haarfilze, Filzwaren. Spezialität: Schleif- und Polierscheiben, orthopädische Filze, Sohlenfilze, Spezialunterlagsfilze, Stahlfilz, gewalkte Manchons, Konfektionsfilze, Teppichunterlagefilze, Filzwerkzeuge (3)

Ausstattung:

  • 1925: Dampf- und Wasserkraft (2)
  • 1959: Wasser-, Dampf- und elektrische Kraft (3)

Arbeiterstand: 80-300, je nach Zeitraum und Konjunktur (1)

Literatur:

(1): Dr. Harold H. Chipman via Email.

Wir bedanken uns bei Hrn. Harold Hastings Chipman, dem Urenkel des Firmengründers, für die Klärung des Standortes, die Bereitstellung relevanter Informationen und des oben abgebildeten Dia-Scans aus dem Archiv der Familie Quecke, welcher dem ausdrücklichen Copyright untersteht.

(2): Industrie-Compass 1925/26, Band I Österreich. Compass Verlag, S. 1556

(3): Industrie-Compass 1959, Österreich. Compass Verlag, S. 1357


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