1030 Wien | Heilmittelwerke Wien 1949

Scans aus der Festschrift “30 Jahre Heilmittelwerke Wien”, die ein gutes Bild über einzelne Produktionsbereiche und die damalige Verfahrenstechnik geben. Die Fabrik bestand am Rennweg 12, wurde 1919 gegründet. An gleicher Stelle war bereits seit 1794 der Sitz der damaligen “Militärmedikamentendirection”.

1919 als “Österreichische Heilmittelstelle Gemeinwirtschaftliche Anstalt” gegründet, trug die Anstalt wesentlich zur notdürftigen sanitären und medikamentösen Versorgung der Bevölkerung der 1. Republik und des Ständestaates bei. 1940 wurde der Betrieb in “Heilmittelwerke Wien” umbenannt.

Bis 1947 befanden sich sämtliche Labors und Produktionsstätten am Rennweg 12. Kriegsschäden und die nötige Expansion zwangen das Unternehmen, einen Teil der Produktion nach Wien-Favoriten auszulagern.  Festschrift im Eigentum des schlot_archives.

Verortung folgt.

Klassisch: Noch 1949 kam alles aus einer Hand:

  • Arzneipflanzenanbau und -ernte
  • Impfstoff- und Serumproduktion
  • Medikamentenproduktion
  • Medikamentenverpackung
  • Verbandstoffproduktion

1200 Wien | ehem. Werkzeugfabrik Blau & Co 1910, Hellwagstraße

Auszug aus: Werkzeuge Blau&Co – Liste 1910. Eigenverlag, Wien. 215S. Druckerei H.Engel&Sohn, Wien. Verortung folgt.

Die Werkzeugfabrik in der Hellwagstraße4-8 in Wien-Brigittenau erzeugte anno 1910 ein umfanbgreiches Sortiment von A wie Abrichtwerkzeugen bis Z wie Zylindermaße (siehe Schlagworte). Anbei die wenigen Werksfotos aus dem Katalog von 1910.  Säle voller Transmissionswellen und Verwaltungsräume im Jugendstil geben der Firma den nötigen Stil eines Großunternehmens der K.u.K. -Industrie.  Katalog im Besitz schlot_archiv.

DE | Frankfurt/Main | IG Farben – Textilfarben-Musterbuch um 1930

Sehr seltene wunderschöne Farbmustertafel von lichtechten Färbungen auf Wollgarn, in saurem Bade hergestellt.  Undatiert, um 1930. I.G. Farbenindustrie Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main – Hoechst am Main – Leverkusen – Ludwigshafen. Mit Übersetzung ins Englische. Noch vor der Zeit, als der Chemiekonzern I.G. Farben durch seine Produkte und Zwangsarbeiter in unglaublich tiefe Kriegsschuld geriet. Farbmusterkarte im Eigentum schlot_archiv.

Info über I.G. Farben

schlot.at – Ziegelarchiv

Im schlot.at-Ziegelarchiv sind mehr als 600 historische niederösterreichische Mauer- und Gewölbeziegel verzeichnet. Des Weiteren finden sich Wiener Ziegel und einige Ziegelprodukte aus der Steiermark, Tschechien und Ungarn.

Die Ziegelzeichen sind alphabetisch sortiert. Fundbezirk und Fundort stecken im Dateinamen und in den Schlagworten.

Die beste Recherchemöglichkeit weit und breit bietet das Wiener Ziegelmuseum.

Recherchemöglichkeiten online:

Ziegelzeichen Bezirke Gänserndorf und Mistelbach

Ziegelzeichen Bezirk Hollabrunn

zs_gf_zistersdorf mst_wb_walpersbach vi_nk_neunkirchen

Die komplette Galerie ist auf der folgenden Seite zu finden …
Alle Fotos MM (2004-2005) „schlot.at – Ziegelarchiv“ weiterlesen

AT | 1160 Wien | Ottakringer Brauerei

Fotodok aus 2009. Verbleibender Schlot gut von der Eisnergasse | Grüllemeiergasse sichtbar.

Hier geht es zur Brauereigeschichte.

schlot_map (bei Google Maps)

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F | Briquerie Huguenot et Frères Pargny s. Saulx (Marne)

Wunderschöner Fabrikskatalog der mechanischen Ziegelei und Tonwarenfabrik Huguenot et Frères, Pargny-sur-Saulx.  Erscheinungsdatum um 1905. Katalog im Eigentum des schlot-Archives.

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Link zur Unternehmensgeschichte (fr.)

schlot_map (bei Google Maps)

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AT | GF | Stillfried an der March | Ziegelei Martin Steingassner

Stillgelegte Ziegelei an der slowakischen Grenze. Ziegelzeichen M – XX – S.

XX markiert die Schlagtischnummer (Zuordnung zu einzelnem Ziegelschläger möglich).

Fotos MM (MMVII).

schlot_map (bei Google Maps)

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1210 Wien | Aktiengesellschaft für Tiefbohrtechnik, vormals Trauzl & Co

Compass 1925/26, Band I Österreich, Seite 459:

“Aktiengesellschaft für Tiefbohrtechnik, vormals Trauzl & Co.: Tiefbohreinrichtungen und Motorenfabrik. Fabrik und Zentralbureau: XXI., Strebersdorf, Scheydgasse. “Trauzlwerk” gegründet 1889. 250 Arbeiter […]”

Schöner alter und gut zugänglicher Schlot von Alphons Custodis in Transdanubien. Selten sind derartige Detailfotos möglich.

Fotos MM (MMVII)

Kartenansicht: schlot_map (bei Google Maps)

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