WN | Wr. Neustadt | Krupp’sche Löffelfabrik

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Am Standort der heutigen Schule St. Christiana in der Wiener Straße 65 wurde bis 1903 von der Firma Krupp eine Löffelfabrik betrieben [1] . Am Luftbild sind östlich an das Schulgebäude mutmaßliche alte Werksgebäude angeschlossen, von denen der Kamin am Bild ausgegangen sein dürfte.

Das Foto ist ein Faksimile einer zeitgenössischen Glasplatte und stammt aus einer aufgelassenen Privatsammlung aus Wr. Neustadt. Es befindet sich im schlot.at – Archiv.

[1] Denkmal –  wiki, 06.01.2012

BN | Enzesfeld | Enzesfelder Metallwerke AG | buntmetall amstetten GmbH

Fotokonvolut übermittelt von Manfred Fenz (buntmetall amstetten GmbH) im März 2011 [0]


1905 wurde in Enzesfeld das „Anton Keller Metallwerk und Munitionsfabrik“ von einem ehemaligen Mitbesitzer der „Hirtenberger Patronenfabrik“ gegründet und mit dem Bau der Werksanlagen begonnen. Das Unternehmen erzeugte vorerst mit einigen hundert Mitarbeitern Metallguss- und Walzwaren sowie Geschosszünder, Gewehr- und Revolverpatronen und Schwarzpulver. 1907/1908 folgte die Gründung des Rechtsvorgängers des heutigen Werkes  (Gründung der AG). Mit Ausbruch des 1. Weltkrieges begann ein großzügiger Ausbau der Fabriksanlagen und Ausweitung der Produktion auf Artilleriemunition […]. [1/4]

Ab 1922 hieß das Werk „Enzesfelder Metallwerke AG“ [4]

Fabriksbeschreibung 1925/26:

Enzesfelder Metallwerke AG (1907 bzw. 1916)
ca. 1.200 Arbeiter, Kraftanlage 1.500 PS.

  • Erzeugnisse Metallwerk:Nahtlos gepreßte und gewalzte Rohre, Bleche, Bänder, Draht, stangen, Fassonpreßteile und Abgüsse aus Messing, Tombak, Bronze, Kupfer, Blei, Aluminium etc.. Grau- und Temperguß.
  • Erzeugnisse Waggonfabrik: Bau und Reparatur von Eisenbahnwagen. Schmiede- und Gußteile für Eisenbahnbedarf [2]

Nach der Annexion Österreichs durch das Deutsche Reich im März 1938 kam das Werk zum Böhler-Konzern und die Produktion von Artilleriegeschossen wurde weiter ausgebaut. Weiters wurde ein Leichtmetallwerk errichtet und der Mitarbeiterstand stieg auf 17.000 Arbeitnehmer. Im März 1944 kam es in der Munitionsfertigung zu einer gewaltigen Explosion, welche einen Großteil der Anlagen vernichtete. […][1]

Am 23.08.1944 schädigten schwere Fliegerangriffe das Werk [0]

Von 1945-1955 war das Werk unter sowjetischer Besatzung – siehe USIA-Foto.

Fabriksbeschreibung 1959:

  • Erzeugnisse: Bleche, Bänder, Streifen aus Messing, Tombak, Kupfer und Aluminium. Drehteile, Schrauben und Muttern. [3]

1961 kam es zur Fusionierung mit den Wiener „Carowerken“, 1980 Übernahme durch die „Austria Metall AG“ und ab 1989 sind die Enzesfelder Metallwerke nach Zusammenschluss mit der Firma „Buntmetall Amstetten GmbH“ im Besitz der „Austria Buntmetall Holding“.[1]
Seit 2009/10 ist neuer Werksname „buntmetall amstetten GmbH“ [4]. Es ist seit mindestens 2007 kein Schornstein am Gelände mehr vorhanden.

Verortung folgt.

[0] Danke an Manfred Fenz (buntmetall amstetten GmbH) für die Fotos.
[1] Geheimprojekte.at , teils zitiert nach [4],  03.10.2011
[2] Industrie-Compasss 1925/26 Band I Österreich, Compass Verlag, Wien. 466 u 531
[3] Industrie-Compasss 1959 Österreich, Compass Verlag, Wien. 897 u 961
[4] buntmetall amstetten GmbH  , 03.10.2011

Pottensteiner Baumwollspinnerei | BN | Pottenstein

Fotos

Über den Betrieb:

Pottensteiner Baumwollspinnerei A.G. [1]

Pottensteiner Tuchfabrik Gesellschaft mbH. [ab 1948] [2]
heute: Straßenmeisterei

  • Branche: Textilindustrie.
  • Aussstattung 1925/26:24.796 Spindeln, 700 PS-Dampfmotor, 145 PS Wasserturbine [1]
  • Produkte: 1925 Garne [1]. 1959 Herren- und Damenstoffe in Kamm- und Streichgarnen [2]
  • Status: erhalten
  • Höchstzahl gleichzeitig bestehender Schlote: 1 (2007)

Literatur:

  • [1] COMPASS VERLAG (1925): Industrie-Compass 1925/26 Band I Österreich; Wien.1458ff
  • [2] COMPASS VERLAG (1959): Industrie-Compass 1959 Österreich; Wien. 1293

 

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Allgemeine Kugellagerfabrik Aktiengesellschaft (AKF) | BN | St. Veit/Triesting

Fotos

Über den Betrieb

Allgemeine Kugellagerfabrik Aktiengesellschaft
heute: Schaeffler Austria, FAG Ina

  • Branche: Metallindustrie
  • Betriebsdauer: vor 1956  als Globus Waldgatter. Ab 1956 [2] als AKF – laufend als Nachfolgefirma [2]
  • Werksarbeiterstand 1959: 200 Arbeiter,
  • Produkte:Kugellager- und Wälzlagerteile, Gesenk- und Freiformschmiedestücke aus Stahl-, Aluminium- und Kupferlegierungen
  • Status: erhalten

Literatur:

  1. COMPASSVERLAG (1959): Industrie-Compass 1959 Österreich, Wien. 892
  2. Firmenwebsite Schaeffler

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